Zeichnen im Raum
Plastisches Formen mit Draht
Ausgangspunkt des Kurses sind Zeichnungen und räumliche Strukturen. Aufbauend darauf wird die Linie in den dreidimensionalen Raum überführt: Zeichnerische Studien oder experimentelle Skizzen werden in Draht übersetzt und als „Raumzeichnungen“ weiterentwickelt. Diese plastischen Arbeiten können wiederum als Ausgangspunkt für neue zeichnerische Ideen dienen. Im Fokus steht ein prozesshaftes Arbeiten zwischen Kontrolle und Zufall, zwischen Fläche, Körper und Raum.
Vermittelt werden sowohl gestalterische Grundlagen als auch experimentelle Verfahren. Sie erlernen verschiedene Verbindungstechniken, materialgerechte Arbeitsweisen, sowie den fachkundigen Umgang mit Werkzeugen. Individuelle Projekte, strukturierte Übungen und gemeinsame Besprechungen fördern die Entwicklung einer eigenständigen künstlerischen Position.
Draht:
- verschiedene Drähte unterschiedlicher Stärke: Bindedraht ca. 0,65 mm, weitere Drähte bis ca. 2,5 mm, Steckdraht (Floristik)
- -> Tipp: Geglühte anthrazitfarbene Drähte sind insgesamt weicher als klassischer Eisendraht, die dunkle Drahtlinie bietet sich auch gut für Raumgestaltungen an
- auch weich sind Aluminiumdraht, bzw. Bildhauerdraht
Zangen:
- Seitenschneider, Flachzange (ideal zwei), Rundzange wenn vorhanden
Zeichenmaterialien:
- Bleistifte, Fineliner/ Tuschestift, Tusche und Feder bzw. Pinsel
- Zeichenblock/ - papiere, verschiedener Größe
Weiteres mögliches Material:
- evtl. kleine Holzklötze oder potentielles Trägermaterial (z. B. Casani-Holzkästen) für Drahtplastiken
- Handschutzpaste (geglühter Draht färbt stark ab)
- ergänzend können sein: kleine Fundstücke, Stoff, interessante Papiere, Klebeband
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